Das Problem am Wurstsieg

Vorweg: Ich bin kein Patriot in dem Sinne, dass ich mich nicht freue, wenn Österreich irgend einen Bewerb gewinnt, egal welche Disziplin. Denn für mich gewinnt immer nur eine Person oder ein Team, was hat das Land damit zu tun?! Wenn ein Österreicher, den ich nicht kenne (wie den Großteil davon), eine Goldmedaille bei Olympia gewinnt, habe ich genau was damit zu tun?! Irgendwie nix… ich hab nichts dazu beigetragen und der Mensch ist ja kein Freund von mir, dass ich mich für ihn freue. Genau so ist das für mich bei Conchita Wurst bzw. Tom Neuwirth. Kenne ich nicht. Der Umstand, dass wir im gleichen Land leben hilft mir jetzt nicht sehr viel.

Aber ich finde den Sieg nicht unproblematisch – warum?

Der Song, den Conchita performed hat ist vollkommen belanglos. Er hat eine absolut gleiche Anmutung wie jener von Nadine Beiler vor zwei Jahren, und wir wissen ja, wie das geendet hat. Überhaupt, ein interessanter Blickwinkel: Wie hätte ‘Rise like a Phoenix’ abgeschnitten, wenn zB Nadine Beiler damit heuer angetreten wäre?! Ich schätze genauso, wie ihr eigener Song ‘The Secret is love’ – rund um Platz 18.

Gewonnen hat sie also wegen des Statements, dass sie mit ihrer Erscheinung abgibt – nämlich der Forderung nach Toleranz. Toleranz für Homosexuelle. Was ja eine vollkommen berechtigte Forderung ist. Aber… ist da wirklich Toleranz gelebt geworden?! Bei diesem Voting?! Bei dem jemand aufgrund seiner Sexualität einen Songcontest gewann?!

Wäre nicht die wahre Toleranz gewesen, Conchitas Sexualität zu ignorieren und ihren Song und ihre Performance unabhängig davon zu bewerten?! Das wäre doch die Welt, von der sie selbst spricht: Wo jeder frei so leben kann wie er mag, ohne dafür schräg angeschaut oder sogar angefeindet zu werden.

Ein bissl habe ich das Gefühl, viele der Toleranz-Schreier in den sozialen Netzwerken haben einen Hauptfokus: Nämlich die absolut klare Selbstdarstellung als Toleranzapostel – und ich glaub, darum sollt’s ned gehen…!

In Wahrheit ist das doch komplette umgekehrte Diskriminierung, quasi positive Diskriminierung – aufgrund sexueller Orientierung ungerecht bevorzugt. Auch interessant. Aber schade eigentlich, weil das zeigt, wie weit wir von wahrer Gleichbehandlung  noch entfernt sind.

Denn bei wahrer Gleichbehandlung hätten die Zuseher Europas den Mann im Frauenkleid mit Bart zwar mit einem ‘Aha’ zur Kenntnis genommen und dann einfach gesagt: ‘Naja, aber die Schnarchnummer ist echt fad’ und sie wäre irgendwo im letzten Drittel gelandet. Wobei ich mir fast sicher bin, dass dann Unzählige geschrieen hätten ‘Homophobes Scheißeuropa’ und ‘Schwulenhasser’ und so weiter und so fort…

Dass jegliche Anfeindung gegen Conchita indiskutabel ist, brauche ich ja nicht erwähnen, aber was ich sagen will: Nicht nur aufgrund der Anfeindungen zeigt uns Conchita was für einen weiten Weg zur wahren Toleranz die Gesellschaft noch vor sich hat – denn in einer wirklich toleranten, akzeptierenden Welt hätte sie nie gewonnen… zumindest nicht den Songcontest – dafür aber wahre Gleichbehandlung.

Aber wahrscheinlich müssen die Menschen sich noch eine Zeit lang als obertolerant definieren indem sie Homo- oder Transsexuellen euphorisch zujubeln nur um vor sich und jedem anderen ja zu beweisen, wie tolerant sie eben sind, bis sie es erst wirklich werden und ihnen dann endlich von ganzem, toleranten Herzen her blunzen’wurscht’ ist, was eine Person mit ihren Genitalien (oder ihrem Damenbart) aufführt, bis sie jemanden nicht mehr anfeuern oder anfeinden aufgrund seiner Sexualität, sondern ihn aufgrund seiner Persönlichkeit respektieren (oder eben auch nicht, je nachdem)

Wär leiwand, wenn ich das noch erleben könnt…!

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12 thoughts on “Das Problem am Wurstsieg

  1. Anita Willing says:

    Schon mal auf die Idee gekommen, dass nicht irgendwelche obertoleranten Menschen für Conchita gevotet haben (oder nicht nur), sondern vor allem viele Menschen, die außerhalb der sexuellen Normen ihrer Gesellschaft fühlen, aber es nicht sagen geschweige leben können, und mit ihrem Voting ein Sprachrohr bekommen haben?
    Es war einfach nur großartig. Es hat gezeigt, dass es überall in Europa Menschen gibt, die ein Problem mit der homophoben Grundeinstellung ihrer jeweiligen Gesellschaft haben. Und diese Menschen haben sich offenbar die Finger wund gevotet.
    Aber wir wären ja nicht Österreicher, wenn wir nicht überall was zum kritisieren fänden und Probleme fänden, wo keine sind…..
    Aja, bevor ich es vergesse. Beim ESC geht es um Show, nicht nur um Musik. Schon seit einigen Jahren ist das so.
    Das ganze auf Sexualität runterzubrechen, ist auch halt ein bißchen billig. Darf ich erinnern, dass Nadine Beiler so nervös war, dass sie nach ihrer Performance vollkommen die Fassung verloren hat und dem weltweiten Publikum in Nahaufnahme die Zunge gezeigt hat? So gewinnt man halt auch keine Punkte…

  2. Hanna says:

    Dass du gar nicht einmal in Erwägung ziehst, dass er wegen seiner Performance gewonnen hat, zeigt eigentlich, dass du nicht dazu in der Lage bist, ihn unabhängig von seinem Aussehen zu beurteilen. Dein Artikel ist ein Eigentor! 🙂 Find ich gar nicht unproblematisch. Du denkst, dass er wegen der Kunstfigur gewonnen hat? Hmm, nicht sehr reflektiert. Da hätten schon viele andere Siege einheimsen müssen. Es war wohl eher alles zusammen. Die Performances waren wie jedes Jahr mittelmäßig und er war darunter einer der besseren. Vor allem lieben die Menschen Balladen, ganz besonders in Krisenzeiten. Im Gegensatz zu vielen anderen hat er die Töne auch noch getroffen. Der Text war auch für Menschen mit mäßigen Englischkenntnissen gut verständlich und bot Identifikationspotential. Wer hat nicht schon mal schlechte Zeiten erlebt? Es ist eine typische Hymne, mit der auch Nadine Beiler gewinnen hätte können. Die Bühneneffekte waren zudem sehr beeindruckend. Alles zusammen kam gut an. Auch mir hat das Lied nicht besonders gut gefallen, aber mal ehrlich, viel besser waren die anderen nicht. Ist eben Geschmacksache. Ich fand die Franzosen genial, hat ihnen aber nicht geholfen. Du solltest dringend runter von deinem hohen moralischen Ross und den Leuten schon auch zutrauen, dass sie für einen Song gestimmt haben und nicht für eine Person. 😉

  3. @Anita: Genau das, was du ansprichst, find ich ja so schade… vll kam das nicht genug rüber? Und wenn es schon Sudern ist, ein paar Gedanken niederzuschreiben…
    @Hanna: Ich ziehe es ja in Erwägung, aber sehe es in meinen Augen als äußerst unwahrscheinlich ab, und die meisten Kommentare die man so liest, sei es private auf sozialen Netzwerken, oder in den Medien, reden nicht von “einer unglaublichen Performance” oder “dem tollen Siegersong”, sondern eben von “einem Zeichen für Toleranz”. Auf ein hohes moralisches Ross wollt ich mich eigentlich ned setzen, schad, wenn’s so ankommt. Eigentlich waren das nur so meine Gedanken…

  4. wayne says:

    Also ich finde die 2 -komments der Damen haben deine Aussage hier schon bestätigt! Ich möchte auch hinzufügen, das viele zu dumm sind anscheinend den wahren Grund für den Sieg der Dame zu erkennen! Es handelt sich um politisches Schauspiel! die EU is so tolerant und die bösen russen nicht, jetzt hamma aber dann endlich einen grund sie anzugreifen und ned die bösen zu sein! Dann lasst ihr euch noch europäische einigkeit einreden, so kurz vor den Eu wahlen! seid ihr denn alle blind?

  5. viola says:

    nach welchen Kriterien sollten die Leut deiner Meinung nach voten, wenn nicht nach Originalität oder um ein Statement abzugeben?
    doch nicht etwa um ihren tollen Musikgeschmack mitzuteilen?

  6. Quastl says:

    Sehr guter Beitrag zu diesem Thema. Ich habe selbst in der letzten Zeit die Erfahrung gemacht, dass man sofort als homophobes Arschloch beleidigt wird, wenn man auch nur den geringsten Zweifel am makellosen Sieg der Figur Conchita Wurst hegt. Es ist ähnlich, als wenn man anzweifelt, dass das Zerstören der Wiener Innenstadt die Nazis vertreibt. Da wurde man auch sofort ins rechte Lager gestellt und als Nazi abgestempelt. Irgendwie habe ich verpasst, wo sich weite Teile der Gesellschaft in dieses Extremo geflüchtet haben. Toleranz wird gleichgesetzt mit “bist du meiner Meinung, dann bist du tolerant. Bist du es nicht, dann eben Nazi, homophob, bla bla”. Eine sinnvolle Diskussion im Internet zu führen ist nahezu unmöglich, da offensichtlich alle plötzlich ihr Hirn an der Garderobe abgeben. Das ärgert derartig, dass man einfach abbricht. Oder (was ich zum ersten Mal gemacht habe) sich scheinbar auf das Niveau runterlässt und dagegenhält. Hirnlos und niveaulos, aber… das Experiment hat geklappt! Irgendwann hatte man die Oberhand (klassisches Zuspammen bis keiner Lust hat). Danach war tatsächlich ein normales Gespräch möglich, bei dem man zumindest einiges klären konnte. Gut, die Erfahrung mach ich nicht nochmal, aber ich wollte immer schon Mal wissen, wie das so ist, einfach hirnlos irgendwas zu posten. Bringt das was? Tja… tatsächlich, wenn man lange genug durchhält, dann scheint es was zu bringen. Naja, trotzdem, ich denke das nächste Mal ist aufgeben die bessere Lösung 😉

  7. Ovis says:

    Also ich muss sagen, dass ich mich im Vorfeld des Songcontests über den Wurst-Hype sehr gewundert habe. Der Bart hat mich nicht sonderlich beeindruckt und so ein Trara, auch wenns ein positives Trara ist, über Menschen die halt einfach anders sind, egal ob nun aufgrund einer Kunstfigur oder Blindheit oder anderen Dingen, empfinde ich in einem Wettbewerb, der sich um Musik drehen sollte eher hinderlich und unpassend, von Inklusion und Gleichstellung kann keine Rede sein. Beim ESC geht es aber nun mal nicht vorrangig um Musik. So kann man zum Beispiel davon ausgehen, dass bestimmte Länder, ganz egal wie Song und Performance war, einander immer die höchste Punktzahl geben werden. War immer so, wird wahrscheinlich immer so sein.
    ALLERDINGS muss ich sagen, dass ich, als ich beim ESC “Rise like a Phoenix” das erste mal hörte, eine Gänsehaut hatte. Das lag sowohl an der Bühnenshow, die kurz und gut einfach super zum Lied gepasst hat, als auch an dem Lied selbst. Das Orchester im Zusammenspiel mit Wursts Stimme hat mein Herz zum rasen gebracht. Und ich glaube, dass, obwohl das Lied sicherlich als Hymne der Homo- Trans- was auch immer -sexuellen Gemeinde zu sehen ist und Toleranz fordert, das Lied auch an sich viele begeistert hat.
    Von der Presse und den lautesten Schafen wird halt meistens nur ein Aspekt erwähnt, der grad am modischsten ist.
    That´s life…

  8. Vielen Dank für den Artikel! Der widerspiegelt vieles, was ich auch sehe.
    CW hat ein immenses Medieninteresse im Vorfeld erzeugt. Viel hat da sicher auch das Semifinale beigetragen. Die Zeitungen haben über sie geschrieben. Sie hat polarisiert. Manche möchten sie, manche verachteten sie. Aber sie zog Aufmerksamkeit auf sie. Über sie wurde gesprochen und andere Kandidaten wirkten dadurch umso farbloser.
    Den Sieg als Zeichen der Toleranz zu sehen, ist schön, aber hat auch eine Kehrseite. Viele wählten sie, weil sie für Toleranz stimmen wollten. Aber, die Stimmen derer, die ihren Auftritt ablehnten, verstreuten sich auf 23 Länder bzw. blieben sie aus Protest(Argument: “ich finanziere den Schaß doch nicht auch noch?”) der Abstimmung fern. Ich würde eben ihren Sieg nicht zwingend als Beweis ihrer Toleranz sehen, vielmehr werden die nächsten politischen Wahlen zeigen, ob es mehr in Richtung oder gegen Toleranz geht.
    Was mich allerdings wirklich ankotzt, ist dieses scheintolerante Getue mancher ihrer Fans. Manche befinden sich wahrlich auf einen Kreuzzug gegen die, die das Medienspektakel Song Contest an sich ablehnen und unterstellen wegen Nichtigkeiten Homophobie. CW wird zu einer fast schon messianischen Figur stilisiert, die sie vielleicht gar nicht ist. Auch wenn ich Thomas Neuwirths Mut bewundere und ich absolut respektiere, dass er gegen den Strom geschwommen ist und nicht aufgegeben hat, werde ich den Gedanken nicht los, dass da einfach auch viel Ego dabei ist. Da ist ein homosexueller Mann, über den die Meinungen über sein Können unterschiedlich sind, der aber unbedingt Musik-Karriere machen will. Und ich frage mich wie viel ist Conchita Wurst Ausdruck eines Innenlebens ist oder einfach auch Mittel zum Zweck, um zu einem Ruhm zu gelangen, der dem Thomas Neuwirth, den wir beim Starmania Casting kennen gelernt haben, nie erreicht hätte
    Sei es wie es sei: Es freut mich trotz allem, dass mit Conchita Wurst Sieg viel über Offenheit und Toleranz geredet wird und dass diese Gespräche eben auch zu dem einen oder anderen Person gelangen können, die vielleicht so manches überdenkt.

  9. Loreia says:

    1. Wenn ein Sportler oder Sänger für die Nation Österreich – und damit sind alle Österreicher gemeint – an den Start geht, hat das sehr wohl etwas mit mir zu tun. Schließlich vertritt er Österreich. Dazu kommt noch, dass ich das Ganze mit meinen Steuergeldern finanziere.
    2. Natürlich hat der Sieg von Conchita auch mit der politischen Botschaft, die dahinter steckt, zu tun. Zu sagen, es liege nur daran, finde ich aber ein wenig kurzsichtig. Ob ein Lied gut oder schlecht ist, liegt im Auge des Betrachters und mir hat der Song, und ich bin kein “Homo-Freund”, gut gefallen. Die Botschaft finde ich aber durchaus berechtigt. Zu behaupten, ein Homosexueller hätten in Österreich oder generell in Europa einen ählichen leichten von Vorurteilen freien Stand wie ein Heterosexueller, ist einfach lächerlich. Wenn das so wäre, hätten wir die ganze Diskussion nicht. Es ist nun mal Fakt, dass Homosexuelle oder auch Trans-Gender Personen immer noch mit Vorurteilen behaftet sind. Deshalb braucht es hier auch Aufklärungsarbeit und da finde ich es auch in Ordnung, wenn Menschen, die direkt davon betroffen sind, sich für ihre Rechte einsetzen.
    3. Was Russland betrifft: Sicher kann man nicht sagen, Russland ist von Grund auf böse und schlecht. Wie sie jedoch mit den Rechten von Homosexuellen umgeht, ist eine andere Geschichte. Damit zu drohen, das Bild abzustellen während des Auftritts einer transsexuellen Person sagt da eigentlich schon alles und ist ein weiteres Zeichen dafür, dass es Aufklärung und Sensibilisierung für das Thema braucht.
    4. Diese Sensibilisierung kann sicher nicht bei einem Songcontest enden. Der Songcontest kann aber auf ein Problem hinweisen und man kann nur hoffen, dass daraus politische Diskussionen und eine Haltungsänderung bei manchen Menschen folgen.

  10. Stephan says:

    Mir persönlich haben Song und Performance gut gefallen, so dass ich, als Nicht-Österreicher ohnehin meine Punkte für Österreich abgegeben hätte.
    Das man Homophoben damit dann noch ein Schnippchen schlagen konnte, war ein angenehmer Nebeneffekt, der mich persönlich sehr gefreut hat.
    Hätte mir ein anderer Interpret besser gefallen, wäre meine Stimme eben anderweitig vergeben worden.
    Dennoch kann ich es durchaus nachvollziehen, wenn es Personen gibt die sagen “selbst wenn das Lied sch… gewesen wäre, hätte ich aus politischen Gründen für Österreich abgestimmt”.
    Was die Selbstverständlichkeit, Akzeptanz und Toleranz von gesellschaftlich nicht gänzlich konformen Menschen aufgrund von Homosexualität, BDSM, oder Behinderung angeht…
    Nun da denke ich, kann das durchaus hilfreich sein, den Otto Normalverbraucher mal mit der Nase drauf zu stoßen “ja, Menschen wie uns gibt es auch”
    Natürlich gibt es dafür gesonderte Veranstaltungen wie die Folsom Street Fair – aber den kennen sicher nicht halb so viele wie den Eurovision Song Contest.

  11. So wurst. says:

    Ich finde diese Ansicht spannend. Mit Sicherheit hat Conchita Wurst gewonnen weil sie diese Drag-Queen ist. Aber auch weil sie wirklich gut gesungen hat und das Lied auch einiger Maßen überzeugt hat. Aber seit wann geht es nur um den Song? Wenn wir ehrlich sind, gestehen wir uns doch alle ein, dass die Gesamtheit der Meinungsbildung auf keinem objektiven Prozess beruht. Sie ist voll mit Facetten, die wir nicht ansatzweise analysieren können – die wir nicht kennen und benennen können. Wenn so eine Frau mit Bart auf der Bühne steht, spielen unsere Gedanken Kopfkino – Gleichberechtigung, Toleranz, Homophobie, Liebe, Geschlechterrollen, Identifikation, Stimulation – sind nur wenige der Stichwörter, die neben dem Gesang und dem Anerkennen, dass sie wirklich gut gesungen hat, in vielen Köpfen waren.

    Ich gebe dir Recht, ja sie hat unter anderem gewonnen weil sie eine Drag-Queen ist. Ja sie hat unter anderem gewonnen weil sie ein Mann im Frauenkostüm mit Bart ist. Und sie hat auch gewonnen weil sie eben singen kann! Aber: who cares? Die Gesamtheit aus den Punkten hat gewonnen und diese sind vollkommen gerechtfertigt.

    Ich stimme dir zu in einem blinden, maschinenähnlichen und emotionslosen Universum hätte sie nicht gewonnen aber das macht uns Menschen doch so interessant. Wir sehen bunt und farbig – fühlen Emotionen die nicht da sind und unterstützen halt mal die fast Frau mit Bart auf dem Weg zur Gleichberechtigung.

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